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Quelle: WikiPedia

Fallstudie: Sachbeschädigung im Jagdrevier

In verschiedenen Jagdrevieren waren in der Vergangenheit diverse jagdliche Einrichtungen (hier Hochsitze) von Unbekannten beschädigt bzw. unbrauchbar gemacht worden. So wurden stützende Holzpfähle und Leitern durchgesägt oder zumindest angesägt, Türen der Hochsitze  aus den Angeln gerissen, manchmal Scheiben aus Plexiglas mit brutaler Gewalt zertrümmert und die Innenräume der Hochsitze verwüstet. Geschädigte Jagdpächter und Eigenjagdbesitzer hatten sich vergeblich bemüht, den oder die Täter zu fassen. Die Anzeigen bei der Polizei verliefen ohne Resultat. In Tageszeitungen und in der Jagdlichen Presse war über den Vandalismus im Jagdrevier berichtet worden. Einem Pächter war aufgefallen, dass die Täter offenbar nach einem Schema die Tatorte wechselten; es ging quasi reihum. Er rechnete sich aus, dass seine Einrichtungen – wenn es weiter so lief – ebenfalls „dran wären“. Deshalb wurden Detektive im Rahmen einer Präventivmaßnahme beauftragt. Diese installierten Kameras in verschiedene geschlossene Hochsitze, ausgerüstet mit Bewegungsmelder, mit Blick nach außen. Einige Wochen lang lieferten die Kameras ausschließlich Bilder von Wild, das in der Nähe vorbeigewechselt war. Das änderte sich an dem Tag, als ein Hochsitz – mit Kamera bestückt – umgestürzt wurde, indem die Pfosten durchgesägt wurden. Vom Täter gab es einige einwandfreie Aufnahmen, als er die Säge unter dem Anorak hervorholte. Er konnte leicht identifiziert werden, denn es handelte sich um einen hinreichend bekannten Mann; einer von denen, die gegen „alles“ sind, auch gegen die Ausübung der Jagd. Der Tatbestand wurde zur Anzeige gebracht. Finanziell war bei dem Täter hinsichtlich des angerichteten Schadens allerdings nichts zu holen, da er amtsbekannt unpfändbar war. Der Jagdpächter blieb zwar auf den Detektivkosten sitzen, allerdings gab es in dieser Gegend anschließend auch keine Beschädigungen mehr.

Urteil: Beauftragung von Detektiven sachgerecht

Hat eine Versicherung den Verdacht, dass man sie  hintergehen will, so kann sie ein Detektivbüro zur Aufklärung einschalten. Wird durch die Ermittlungen der Verdacht erhärtet und bestätigt, dann muss der Versicherungsbetrüger der Versicherung die Detektivkosten ersetzen.


Im Mittelpunkt des Falles stand der Betreiber eines Reisebüros. Das Reisebüro hatte die Berechtigung, im Rahmen des üblichen Geschäftsbetriebes Versicherungen zum Reiserücktritt an die Kunden zu vermitteln.  2006  wurde dann die Stornierung einer Reise bei der Versicherung, mit der das Reisebüro in Geschäftsbeziehung stand, gemeldet. Dabei wurden Stornierungskosten in Höhe von 3407 Euro angemeldet. Der Haken: Die Reise war nie gebucht worden.


Aufgrund von Ungereimtheiten in der eingereichten Schadenanzeige wurde bei dem Reisebüro nachgefragt. Dort konnten diese Ungereimtheiten allerdings auch nicht schlüssig erklärt werden. Daher wurde durch die Versicherung ein Detektivbüro eingeschaltet, um der Sache auf den Grund zu gehen.


Die Ermittlungen der Detektei erbrachten erstaunliche Ergebnisse. Einerseits gab es den Reiseveranstalter gar nicht. Bei dem Reiseveranstalter handelte es sich um einen Betrieb, der früher dem Vater der Versicherungsnehmerin zugehörig, allerdings längst abgemeldet war. Eine Reisebuchung in den vorgeblich gebuchten Hotels war gleichfalls nicht vorhanden. Hinzu kam, dass der Gatte der vorgeblichen Reisekundin, der laut Buchung mitreisen sollte,  zur fraglichen Reisezeit gar keinen Urlaub gehabt hätte. Daraufhin wurde durch die Versicherung eine Strafanzeige erstattete, aufgrund derer die Inhaberin des Reisebüros rechtskräftig wegen versuchten Betruges verurteilt wurde.


Die Betrügerin weigerte sich dann aber, die Kosten für die Detektivarbeit zu erstatten. Diese Kosten seien nämlich gar nicht nötig gewesen denn es hätte genügt, die Regulierung des "Schadens" einfach abzulehnen. Darüber hinaus hätte eine Strafanzeige genügt, denn dann wären die Behörden aktiv geworden und hätten kostenfrei für die Versicherung ermittelt. Die betrogene Versicherung habe sich aber angemaßt, selbst Ermittlungsarbeit leisten zu wollen und müsse daher auch die Kosten dafür tragen.


Das Amtsgericht München gab der Versicherung unumwunden Recht: Dass jemand, den man betrügen wolle, sich darum kümmern dürfe, den Betrug abzuwehren, verstehe sich von selbst heißt es im Urteil des Gerichts. Die wirtschaftlichen Interessen des Betrügers muss das Opfer nicht berücksichtigen. Das Betrugsopfer ist berechtigt, alle Aufwendungen vorzunehmen, die es zur Abwehr des Betruges für erforderlich hält. Die Beauftragung einer Detektei sei bei dem Verdacht auf Versicherungsbetrug immer sachgerecht. Die Detektivrechnung ist daher in voller Höhe von der Betrügerin zu erstatten.


Amtsgericht München, Urteil vom 24.3.2009 , Aktenzeichen 155 C 29902/08


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