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ansbach, bis ins 18. jahrhundert als onolzbach bezeichnet, ist eine regierungsbezirks mittelfranken sowie des landratsamtes ansbach.



Quelle: WikiPedia

Fallstudie: Detektei überführt Sicherheitschef als Dieb

Bei einem großen norddeutschen Unternehmen wurden hohe Warenverluste an den Wochenenden in einer Filiale festgestellt. Die Fehlbestände traten dann auf, wenn eigentlich niemand mehr auf dem Betriebsgelände war. Regelmäßige Bestandskontrollen auch während des Wochenendes führten zu dem Ergebnis, dass sich der Warenbestand in unregelmäßigen Abständen gleich Palettenweise reduzierte. Weil jedoch das Zugangstor stets verschlossen war, konnte nur ein Täter in Frage kommen, der einen Schlüssel hatte.

Da bei den Taten keine Regelmäßigkeiten und Muster zu erkennen waren, verlief eine erste Observation des Firmengeländes durch die Privatdetektive erfolglos, da keine Täter auftauchten. Erst nach mehreren verdeckten Observationen konnte ein Bulli beobachtet werden, der zum Firmengelände fuhr. Ein Privatdetektiv, der außerhalb des Firmengeländes auf seinem Beobachtungsposten war, konnte 2 unbekannte Männer erkennen, die das Tor öffneten und mit dem Bulli alsdann auf das Betriebsgelände fuhren. Dort war ein zweiter Detektiv auf Beobachtungsposten, der beobachten konnte, dass der Bulli an die Rampe der Verladestation gefahren wurde. Dort wurde er dann mit dem Warenbestand des Klienten beladen. In der Zeit, die die Täter benötigten, um das Diebesgut zu verladen, informierte einer der Detektive die bereits im Vorfeld von der Beobachtung in Kenntnis gesetzte Polizei, die sofort zu Tatort kam. Zeitgleich wurde der Klient über die beobachteten Diebstähle informiert.


Nach Ankunft von mehreren Polizeibeamten wurden die Täter gemeinschaftlich durch die Detektive und die Polizeibeamten auf frischer Tat gestellt.


Die dann durchgeführte Konfrontation mit dem inzwischen durch einen Detektiv hinzugerufenen Lagerverwalter des Klienten ergab jedoch dann die erstaunliche Fallaufklärung: Bei dem Täter handelte es sich um den Chef des Security Dienstes, der für die Sicherheit des gesamten Geländes verantwortlich war. Durch die beim Sicherheitsdienst deponierten Schlüssel war es für den Täter keine Schwierigkeit, auf das Firmengelände zu gelangen und die Waren zu stehlen. Dass eine Detektei zur Aufklärung der Warenverluste eingeschaltet wurde, hatte der Securitychef  augenscheinlich nicht einkalkuliert. Diese fiel insbesondere dadurch auf,  dass er zuerst versucht hatte,  sich damit herauszureden, dass er als Sicherheitschef für die Überwachung des Betriebes zuständig seien und gegenwärtig lediglich diese Aufgabe erfüllen würden. Erst als bekannt gegeben wurde, dass ein Detektiv die Diebstähle auch vom Firmengelände aus beobachtet und sogar gefilmt hatte, wurde die Tat von den Tätern  zwangsläufig eingestanden. Die Täter wurden alsdann von der Polizei mit auf die Wache genommen, um die notwendigen erkennungsdienstlichen Maßnahmen durchzuführen.

Urteil: Beauftragung von Detektiven sachgerecht

Hat eine Versicherung den Verdacht, dass man sie  hintergehen will, so kann sie ein Detektivbüro zur Aufklärung einschalten. Wird durch die Ermittlungen der Verdacht erhärtet und bestätigt, dann muss der Versicherungsbetrüger der Versicherung die Detektivkosten ersetzen.


Im Mittelpunkt des Falles stand der Betreiber eines Reisebüros. Das Reisebüro hatte die Berechtigung, im Rahmen des üblichen Geschäftsbetriebes Versicherungen zum Reiserücktritt an die Kunden zu vermitteln.  2006  wurde dann die Stornierung einer Reise bei der Versicherung, mit der das Reisebüro in Geschäftsbeziehung stand, gemeldet. Dabei wurden Stornierungskosten in Höhe von 3407 Euro angemeldet. Der Haken: Die Reise war nie gebucht worden.


Aufgrund von Ungereimtheiten in der eingereichten Schadenanzeige wurde bei dem Reisebüro nachgefragt. Dort konnten diese Ungereimtheiten allerdings auch nicht schlüssig erklärt werden. Daher wurde durch die Versicherung ein Detektivbüro eingeschaltet, um der Sache auf den Grund zu gehen.


Die Ermittlungen der Detektei erbrachten erstaunliche Ergebnisse. Einerseits gab es den Reiseveranstalter gar nicht. Bei dem Reiseveranstalter handelte es sich um einen Betrieb, der früher dem Vater der Versicherungsnehmerin zugehörig, allerdings längst abgemeldet war. Eine Reisebuchung in den vorgeblich gebuchten Hotels war gleichfalls nicht vorhanden. Hinzu kam, dass der Gatte der vorgeblichen Reisekundin, der laut Buchung mitreisen sollte,  zur fraglichen Reisezeit gar keinen Urlaub gehabt hätte. Daraufhin wurde durch die Versicherung eine Strafanzeige erstattete, aufgrund derer die Inhaberin des Reisebüros rechtskräftig wegen versuchten Betruges verurteilt wurde.


Die Betrügerin weigerte sich dann aber, die Kosten für die Detektivarbeit zu erstatten. Diese Kosten seien nämlich gar nicht nötig gewesen denn es hätte genügt, die Regulierung des "Schadens" einfach abzulehnen. Darüber hinaus hätte eine Strafanzeige genügt, denn dann wären die Behörden aktiv geworden und hätten kostenfrei für die Versicherung ermittelt. Die betrogene Versicherung habe sich aber angemaßt, selbst Ermittlungsarbeit leisten zu wollen und müsse daher auch die Kosten dafür tragen.


Das Amtsgericht München gab der Versicherung unumwunden Recht: Dass jemand, den man betrügen wolle, sich darum kümmern dürfe, den Betrug abzuwehren, verstehe sich von selbst heißt es im Urteil des Gerichts. Die wirtschaftlichen Interessen des Betrügers muss das Opfer nicht berücksichtigen. Das Betrugsopfer ist berechtigt, alle Aufwendungen vorzunehmen, die es zur Abwehr des Betruges für erforderlich hält. Die Beauftragung einer Detektei sei bei dem Verdacht auf Versicherungsbetrug immer sachgerecht. Die Detektivrechnung ist daher in voller Höhe von der Betrügerin zu erstatten.


Amtsgericht München, Urteil vom 24.3.2009 , Aktenzeichen 155 C 29902/08


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