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thumb|bad kissingen (um 1900) thumb|marktplatz mit dem alten rathaus (2007) thumb|burgruine botenlauben oberhalb der kurstadt (2007) bad kissingen ist gleichnamigen landkreises im bayerischen fränkischen saale südlich der rhön. der weltberühmte kurort ist bayerisches staatsbad.



Quelle: WikiPedia

Warnung: Nigeria-Briefe

Nigeria-Briefe, was versteht man darunter? Dem äußeren Anschein nach geben sich E-Mails aus Afrika als äußerst großzügige und von den Absendern als streng vertraulich bezeichnete Angebote, als unausschlagbare Offerte aus, bei der man viel Geld praktisch fürs Nichtstun bekommen soll.  Kamen die E-Mails anfangs aus Nigeria, daher der Name Nigeria Connection oder Nigeria Briefe, so kommen sie inzwischen auch aus diversen anderen schwarzafrikanischen Staaten und Südafrika. Als E-Mails noch nicht verbreitet waren,  kamen die Schreiben per Brief oder Fax. Inzwischen kommen fast nur noch per E-Mail.


In einem solchen Brief wird dem Empfänger für seine Hilfe bei dem  Transfer von hohen Millionensummen bis zu 35 Prozent als Entlohnung offeriert. Das Geld stammt vorgeblich aus Erbschaften oder dem Nachlass von tödlich verunglückten Personen oder politischen Flüchtlingen. In anderen Briefen stammt das Geld angeblich aus unterschlagenem oder blockiertem Vermögen von Firmen nach einem politischen Umsturz.


Dabei nehmen die Absender nicht selten Bezug auf reale politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Geschehnisse. Das Nutzen offiziell wirkender Dokumente soll dabei die Glaubwürdigkeit der Offerte untermalen.


Aktuell werden auch vorgebliche Gewinnbenachrichtigungen verschickt oder es werden Kontaktierungen unter Bezug auf Verkaufsinserate von Immobilien oder hochwertigen Fahrzeugen vorgenommen. Der vorgebliche Interessent schwenkt bei einer Kontaktierung schnell um auf das Thema des angeblichen Geldtransfers.


Wurde der Kontakt einmal hergestellt, wird vor der versprochenen Auszahlung stets eine vorherige Provisionszahlung gefordert, die mitunter auch als Verwaltungsgebühr  oder Versicherungsbetrag gefordert wird. Hat ein Opfer eine Zahlung vorgenommen, ergibt sich immer eine Situation mit unvorhergesehen Problemen. Diese Probleme könnten aber beseitigt werden, wenn man weitere Geldbeträge zahlen würde.
Nicht selten fordert man vom Opfer Blankounterschriften oder dessen Kontonummer. Diese Daten werden dann für gefälschte Überweisungsaufträge oder fingierte Einladungsschreiben genutzt.


Das böse Ende kommt und es ist leicht zu erahnen: Eine Zahlung der zugesagten Millionensummen erfolgt nie. Sämtliche vorab gezahlten Geldbeträge sind unwiederbringlich verloren. Es gibt eine einfache Sicherheit gegenüber diesen Betrügern: Reagieren Sie nie auf Briefe oder E-Mails dieser Art.


Sollten sie tatsächlich schon eine Zahlung als Folge einer derartigen Offerte geleistet haben und sich betrügerisch geschädigt fühlen, dann sollten Sie unbedingt eine Starfanzeige bei der Polizei erstatten.

Vorsicht Falle: Gratisdienste

Ein moderner Ort des Verbrechens: Das Internet. Vorgebliche Gratisdienste und angebliche Informationsseiten im Internet erweisen sich oft als böse Fallen, die teure Folgen haben können.


Kannte man früher die berüchtigten Dialer im Internet, so sind die modernen Betrugsfallen vermeintliche Gratisdienste. Das sind Internetseiten, die sich nach außen hin den Anschein einer kostenfreien Seite geben, tatsächlich aber nichts anderes sind als kostenpflichtige Betrügerfallen. Diese betrügerischen Seiten gibt es inzwischen für fast alle Kategorien und Lebenslagen.


Was lassen sich die Betrüger nicht alles einfallen: Vom angeblich kostenlosen Routenplaner über die Ahnenforschung bis hin zu vorgeblich kostenfreien Bildern oder scheinbar kostenfreien SMS-Diensten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Selbst höchst harmlos wirkende Seiten wie Gedicht-Sammlungen oder Witze-Downloads können Fallen höchst krimineller Betrüger sein.  Fraglos gibt es Seiten mit diesen Inhalten oder Informationen auch von absolut seriösen Anbietern, aber leider eben auch von dubiosen schwarzen Schafen, die es nur darauf abgesehen haben, den arglosen Besuchern der Seiten das Geld aus der Tasche zu ziehen.


Sobald Sie sich auf einer Seite, auf der Sie nur ein Gedicht lesen wollten oder sich eine Routenplanung ausdrucken wollten, registrieren sollen, ist höchste Vorsicht angesagt. Schauen Sie sich unbedingt jedes Angebot vor einem Download oder einer Registrierung ganz exakt an, besonders  die so genannten AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen). Im Kleingedruckten findet man die Abofalle, wonach Sie für nutzlose Dienste ein Jahr und länger bezahlen sollen.


Wenn Sie schon auf einen dieser Internbetrüger hereingefallen sein sollten, so können Sie gegen eine unberechtigte Forderung Widerspruch erheben. Es gibt viele Musterbriefe zu diesem Thema, die Sie kostenfrei in entsprechenden Foren und bei Warndiensten im Internet bekommen können. Eine einfache Suche bei Google, Yahoo oder Bing reicht aus, um diese Vordrucke und Musterbriefe in aktuellster Form zu finden.


Da die Betrüger auch nicht davor zurückschrecken, in schriftlicher Form Druck auf Sie auszuüben, schickt man Ihnen nicht selten Mahnschreiben, wenn Sie auf die erste Zahlungsaufforderung nicht reagiert haben. Man schaltet höchst zweifelhafte Rechtsanwälte ein, die sich nicht zu schade sind, gegen hohe Zahlungsforderungen die kriminellen Machenschaften der Betrüger zu unterstützen, indem sie mit Briefen Zahlungen fordern. Tatsächlich soll es Fälle geben, in denen die Betrügerfirmen selbst die Rechtsanwaltsschreiben ausdrucken und sich lediglich des Namens und der Adresse eines Anwaltes bedienen, der mit dem Betrüger kooperiert. Auch höchst dubiose Inkassobüros, die oft extra für diesen Zweck gegründet werden, schreiben drohende Briefe und wollen Sie so mürbe machen. Lassen Sie sich nicht durch derartige  Mahnungen oder Drohungen durch ein Inkassobüro aus der Ruhe bringen. Auch hier finden Sie passende Musterbriefe im Internet. Übrigens können Sie ein Inkassobüro schon mit einem einfachen Zweizeiler aus dem Geschäft bringen, indem Sie einfach die noch nicht titulierte Forderung strittig stellen, denn ein Inkassobüro kann nur bei unstrittigen Forderungen tätig werden. Holen Sie sich im Zweifel Rat bei einem Rechtsbeistand. Auch die Erstattung einer Strafanzeige ist zu überlegen. Beugen Sie sich nicht dem Druck und zahlen Sie den Betrügern nichts freiwillig, selbst wenn es nur scheinbar kleine Summen sind. Wehren Sie sich statt dessen und lassen sich nicht von dauernden Drohungen der Betrüger beeindrucken. Jeder Rechtsanwalt wird Sie gerne beraten.


Weitere Maschen von Betrügern finden Sie auf unserer Seite Warnungen.


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