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bonndorf im schwarzwald ist eine stadt im martin ii. gerbert gegründet wurde. bonndorf trägt den titel löwenstadt.



Quelle: WikiPedia

Untersuchung zur Untreue

Die neueste Untreue-Studie

Überlegen Sie gut, wonach Sie Ausschau halten, denn die Geister, die Sie rufen, können Sie nicht mehr zurückschicken. So oder ähnliche kann man argumentieren, wenn man die neuste Studie zum Thema Fremdgehen betrachtet.

Die Melbourne Swinburne Universität hat herausgefunden, dass Personen, die online chatten und flirten auch im Netz damit beginnen, virtuell fremdzugehen.

Fakt ist, dass die Zahl der Personen, die ihren Ehepartner und ihre Kinder verlassen, immer weiter ansteigt, da Sie auf der Suche nach neuen Abenteuern und Beziehungen sind, die aus Internetbekannschaften hervorgehen.

Personen, die im Internet nach neuen Bekanntschaften suchen, leben gemäß dieser Studie zu 41 %  in einer festen Partnerschaft. Diese Statistik ist alarmierend und die Konsequenzen haben weitreichende in Bezug auf Personen, die sich regelmäßig in Chatrooms aufhalten, tiefgehende Begleiterscheinungen. Das Misstrauen der Ehepartner wächst deutlich an.

Während Fälle von Onlineseitensprüngen noch vor wenigen Jahren kaum von Interesse waren, haben heutzutage Detektive und Scheidungsrichtern erkannt, dass dies doch ein allgemeiner stetig steigender Trend ist und begründen dies damit, dass die die Zahl der Internutzer so markant angestiegen ist. Die Anonymität, die ein Online-Profil bietet, ist außerdem maßgeblich für viele Internetnutzer, die alle Beweise vor dem misstrauischen Partner verstecken wollen.

Im Gegensatz zu den früher üblichen wollen die Menschen heutzutage auch tiefergehende Beziehungen mit ihren Onlinebekannschaften, die auch mal über mehrere Monate gehen können. Es ist relativ selten, dass sich Internetbekanntschaften nie persönlich treffen und nur im Chat eine intime Beziehung führen. Viele Leute fangen an, im Internet zu chatten oder sich auf Partnerschaftsseiten anzumelden, fangen an Handynummern auszutauschen, telefonieren miteinander und chatten. Viele gehen dann aber weiter und treffen sich persönlich mit Ihren Onlinebekanntschaften, wenn Sie vorher nicht schon beim Online-Dating erwischt worden sind.

In vielen Beziehungen kommt Onlineuntreue dann zustande, wenn es in der Beziehung kriselt. Das Internet ist ein Fluchtweg, ein Ventil für die eigene Unzufriedenheit. Und die betroffenen Partner versuchen im Internet, die Gefühle und die Unzufriedenheit zu verarbeiten.

Diese Studie, bei der 1.000 Personen befragt wurden, wirft nun ein anderes Licht auf Personen, die sich in einer festen Beziehung befinden und trotzdem Gebrauch von Internetchatrooms machen. Auch wenn das Internet viele positiven Eigenschaften mit sich bringt und unser Leben um einiges erleichter hat, so beinhaltet es doch auch ein dunkles Potenzial, wodurch Beziehungen zerstört werden können.

Wenn auch sie die Befürchtung haben, dass Ihr Partner in Internet Chatrooms, Singlebörsen oder Datingseiten besucht, dann sollten Sie vorsichtig werden. Ein Detektiv kann Ihnen helfen, die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen. Rufen Sie uns an, ein Privatdetektiv aus unserem Team berät Sie gerne kostenfrei unter 0800-DETEKTIV.

Aus der Rechtsprechung: Überführter Blaumacher muss Detektivkosten ersetzen

Jede Firma kann von ihren Arbeitnehmern die Kosten für die Einschaltung einer Detektei zurück fordern, wenn die Ermittlung der Detektei zur Überprüfung einer arbeitsvertragswidrigen Aktivität des Arbeitnehmers notwendig war und der Arbeitnehmer sich als Blaumacher herausstellte, der während des Krankenscheins anderweitig aktiv war. Dieses Urteil fällte das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz in Mainz in zweiter Instanz und bestätigte damit die Rechtsprechung des Arbeitsgerichts Ludwigshafen aus der ersten Instanz.


Im zu verhandelnden Rechtsstreit hatte sich ein Brief- und Zeitungszusteller  krankschreiben lassen. Zur Überbrückung  der Dauer des Krankenscheins  betraute seine Firma die Frau des vorgeblichen Kranken als dessen Vertreterin mit der in der Nacht notwendigen Austragetätigkeit. Dabei  half der Kranke seiner eigenen Frau  bei dieser Tätigkeit. Weil er von einer dritten Person gesehen wurde, die den Arbeitgeber darüber informierte, schaltete dieser zur Beweissicherung eine Privatdetektei mit der Observation des kranken Mitarbeiters in den folgenden Nächten. Dabei bestätigte sich der Verdacht und der vorgeblich Kranke konnte tatsächlich von den Detektiven dabei beobachtet werden, wie er seiner Frau half.  Der Arbeitgeber reagierte naturgemäß verärgert und forderte auch die Kosten für den Detektiveinsatz von dem angeblich Kranken zurück.


Das OLG begründete die Verurteilung des angeblich Kranken zur Zahlung von Schadensersatz damit, dass dieser seine arbeitsvertraglichen Pflichten vorsätzlich verletzt habe, da er seine Arbeitsunfähigkeit mindestens während der Zeit, in der er von dem Detektivbüro überwacht wurde, simuliert und seinen Arbeitgeber dadurch veranlasst habe, seine Ehefrau an seiner Stelle als Aushilfskraft einzustellen und natürlich auch zu bezahlen. In Wirklichkeit sei er aber gar nicht arbeitsunfähig krank gewesen. Mindestens in den beiden Nächten, während derer er durch die Privatdetektive observiert wurde, hat er nämlich genau jene Tätigkeiten erbracht, die er auch gemäß Arbeitsvertrag hätte erbringen müssen.


Der angeblich Kranke wollte sich mit der Ausrede verteidigen,  ihm sei aus ärztlicher Sicht nur eine vollschichtige Arbeitstätigkeit untersagt worden. Die wenigen Arbeitsstunden, die er leistete, um seiner Frau zu helfen, wären ihm trotz seiner Erkrankung durchaus möglich gewesen. Die Richter sahen das gänzlich anders. Insbesondere verlangte das Gericht für diese Ausrede  die Darlegungs- und Beweislast durch den Arbeitnehmer, der dieser aber nicht gerecht geworden sei. Üblicherweise wird mit einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nämlich bescheinigt, dass ein Arbeitnehmer die arbeitsvertraglich geschuldete Arbeit aus Gründen der Krankheit generell nicht ausführen kann. Das von dem Arbeitnehmer im Prozessverlauf  vorgelegte Attest des Arztes gab keine Erklärung für eine ausnahmsweise bestehende tägliche Arbeitsfähigkeit von zwei Stunden bei genereller Arbeitsunfähigkeit ab.


Der Arbeitnehmer muss nun alle Kosten ersetzen, die eine vernünftige, wirtschaftlich denkende Person nach den Umständen des Falles zur Beseitigung der Störung beziehungsweise zur Schadensverhütung nicht nur als zweckmäßig, sondern als erforderlich ergriffen hätte. Dazu gehören im vorliegenden Fall selbstredend auch die Kosten für den Detektiveinsatz.


Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz,  Urteil vom 20.08.2008, Aktenzeichen 7 Sa 197/08.


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