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geyer ist eine kleinstadt im erzgebirgskreis, sachsen, deutschland mit etwa 4000 einwohnern.



Quelle: WikiPedia

Urteil: Kein Unterhalt nach Fremdgehen

Das einseitige Ausbrechen aus einer intakten Ehe, wie es im Juristen-Deutsch für Fremdgehen eines Ehepartners während der Ehe heißt, stellt ein so großes Fehlverhalten dar, dass dadurch der Anspruch auf Unterhalt verhindert werden kann. Eine Ehe kann selbst dann intakt sein, wenn es in ihr nicht mehr zum Sex kommt, so das Urteil der Richter am OLG Zweibrücken. Ein üblicherweise vorhandener Anspruch auf Ehegattenunterhalt kann dabei auf Grund von grober Unbilligkeit wegfallen, wenn ein grobes Fehlverhalten zum Nachteil des anderen Ehepartners vorliegt, zum Beispiel weil einer der Ehepartner aus der "intakten Ehe" ausgebrochen ist. Die Richter beriefen sich dabei auf §§ 1361 Absatz 3, 1579 Nr. 7 des BGB.


Der Fall: Eine auf  Trennungsunterhalt klagende Frau wurde vor dem Oberlandesgericht auf ihre außereheliche Affäre verwiesen. Weil sie durch den Seitensprung die geforderte eheliche Solidarität verletzt habe, sei es widersprüchlich, wenn sie nun, gestützt auf die Ehe, Unterhalt einfordern würde. Das Oberlandesgericht hob mit diesem Urteil ein anderslautendes Urteil des Amtsgerichts Neustadt/Weinstraße auf. Insbesondere wurde die Klage auf Unterhalt der nun getrennt von ihrem Mann lebenden Frau in vollem Umfang abgewiesen.


Die Frau hatte während der laufenden Ehe heimlich und ohne das Wissen ihres Ehemannes  eine intime Affäre begonnen. Von ihrem betrogenen Gatten verlangte die Frau alsdann Trennungsunterhalt, der ihr erstinstanzlich vom  Amtsgericht Neustadt/Weinstraße  auch zugesprochen wurde.


Der betrogene Ehemann wollte dieses Urteil nicht akzeptieren und zog durch die Instanzen. Das Oberlandesgericht urteilte dann, eine Zahlung von Trennungsunterhalt sei für den Mann grob unbillig. Letztlich sei die fremdgehende Frau für das Scheitern der Ehe hauptverantwortlich. Die Situation sähe anders aus, wenn die Frau die intime Affäre erst begonnen hätte, nachdem sie sich schon von ihrem Gatten abgewandt hatte. Allerdings gebe es hierfür  keinerlei Anhaltspunkte. Demzufolge habe also vorher eine intakte Ehe vorgelegen. Dagegen würden auch nicht fehlende Sexualkontakte unter den Ehepartnern sprechen. Ein Ausbrechen aus der intakten Ehe wird dann angenommen, wenn sich ein Ehepartner einer anderen Person zuwendet und mit ihr eine nichteheliche Lebensgemeinschaft begründet, was im vorliegenden Fall gegeben war, da die Frau dann ei ihrem Geliebten eingezogen ist. Die zu untersuchende Frage ist dabei, wann die eigentliche Ehe aufhört zu funktionieren. Das Oberlandesgericht entschied, dass alleine nicht vorhandene Sexualkontakte der Ehepartner keinesfalls eine Intaktheit der Ehe ausschließen. Nach Ansicht der Richter gibt es nämlich viele Gründe, nach längerer Zeit des Zusammenlebens auf Sexualkontakte zu verzichten. Mit dem Fremdgehen, das die Frau auch zugegeben hatte, habe sie aber in so gravierender Weise gegen ihre ehelichen Bindungen und Verpflichtungen ihrem Mann gegenüber verstoßen, dass sie diesen nicht aus seiner ehelichen Mitverantwortung heraus für ihr wirtschaftliches Auskommen belangen könne. Daher wäre der Anspruch auf Unterhalt durch das Eingehen und Verheimlichen der neuen Beziehung  verwirkt.


OLG Zweibrücken, Urteil vom 07.11.2008, Aktenzeichen  2 UF 102/08.

Personensuche nach Telefonnummer

War es früher höchst kompliziert, eine Personensuche nach Telefonnummer vorzunehmen, so haben sich diese Zeiten längst geändert. Mit der einfachen Inverssuche lässt sich für jedermann oft in wenigen Sekunden feststellen, wer sich hinter einer Telefonnummer verbirgt. In der Anfangszeit der Inverssuche war man noch auf eine zusätzliche CD für die Personensuche nach Telefonnummern angewiesen, mittels derer man dann Verzeichnisse wie die klicktel, D-Info oder andere Medien durchsuchen konnte, auf denen sämtliche Telefonbücher Deutschlands enthalten waren. Heute reicht die einfache Eingabe der Nummer in entsprechende Auskunftsseiten des Internets.


Allerdings ist nicht jede Personensuche nach Telefonnummern auf diese Weise erfolgreich machbar. Viele Nummern sind nicht eingetragen oder nicht für die Inverssuche freigegeben. In diesen Fällen kann es dann schwierig werden, den Teilnehmer zu identifizieren. Hierzu bedarf es dann oft schon detektivischen Gespürs  und Geschicks, um die Suche erfolgreich zu gestalten. Für den Laien eine meist kaum lösbare Aufgabe, für den Fachmann allerdings oft durchaus lösbar. Eine Personensuche durch Telefonnummer kann nicht immer zum Erfolg führen, aber in vielen Fällen gibt es reelle Chancen, die Suche positiv abzuschließen und die Person zu identifizieren. Kommen Sie bei der Personensuche nach Telefonnummer nicht weiter? Sprechen Sie doch mal mit einem Privatdetektiv aus unserer Detektei, ob dieser eine Chance sieht, Ihnen bei Ihrer Suche behilflich zu sein. Ihr direkter Kontakt ist genau so kostenlos wie die Beratung: 0800-DETEKTIV (0800-33 83 584).


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