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goldkronach ist eine oberfränkischen landkreis bayreuth. der staatlich anerkannte erholungsort liegt ca. 14 km nordöstlich der kreisstadt bayreuth.



Quelle: WikiPedia

Aus der Rechtsprechung: Schwarzarbeit im Krankenstand muss exakt nachgewiesen werden

Das Thema ist altbekannt - ein krankgeschriebener Arbeitnehmer, der während der Krankheit arbeitet, läuft Gefahr, fristlos entlassen zu werden. Allerdings gilt das nur, wenn die Schwarzarbeit während des Krankenscheins auch dem Umfang nach nachgewiesen wird. Ansonsten läuft der Arbeitgeber Gefahr, dass eine fristlose Kündigung unwirksam ist.

Der Fall

Ein 54-jährigen Bezirksmeister bekam nach knapp 30 Jahren Betriebszugehörigkeit die fristlose Kündigung, weil er trotz eines Krankenscheins für den Betrieb seiner Ehefrau auf einer Baustelle war.
Neben seiner Hauptarbeitstätigkeit hatte der Mann als Betriebsleiter in der Sanitär- und Heizungsbaufirma seiner Ehefrau gearbeitet. Bei seinem Arbeitgeber war der Mann vom 23. 06. bis 31. 07. 2008 krankgeschrieben. Während des Krankenstandes erhielt der Arbeitgeber einen anonymen Anruf, wonach der Mann auf einer Baustelle tätig sei. Daraufhin fuhren der Vorgesetzte des Mannes und ein Kollege zu dieser Baustelle, wo sie das Montagefahrzeug der Firma der Frau des Mannes und dessen Privatwagen fanden. Die beiden Männer stellten den angeblich Kranken zur Rede. Dieser behauptete aber, er würde gar nicht arbeiten. Vielmehr sei er eben erst gekommen und würde nur ein paar Anweisungen an seine beiden Söhne, die hier arbeiten würden, erteilen. Dieses glaubte der Arbeitgeber nicht, zumal der Mann Arbeitssachen und Sicherheitsschuhe an hatte.

Der Arbeitgeber kündigte dem Mann fristlos, wogegen dieser sich wehrte. In letzter Instanz bekam er vom LAG Mainz Recht. Die fristlose Kündigung war nicht gültig.

Welchen Fehler hat der Arbeitgeber gemacht?

Es wäre wichtig gewesen, den exakten Umfang, also die Dauer, sowie genau Art der Tätigkeit nachzuweisen. Beides hatte der Arbeitgeber nicht gemacht. Vielmehr hat er in einer kurzen Momentaufnahme nur die einmalige kurze Anwesenheit des Kranken an der Baustelle festgestellt. Damit war aber nicht der Nachweis des Lohnfortzahlungsbetruges erbracht. Tatsächlich konnte der Arbeitgeber nämlich den zeitlichen Umfang der Tätigkeit gar nicht bestimmen. Dadurch konnte auch nicht der vollständige Nachweis erbracht werden, der Arbeitnehmer habe die Krankheit nur vorgetäuscht.

LAG Mainz, Urteil vom 12.02.2010 Az.: 9 Sa 275/09

Die Lehre daraus

Eine Beobachtung des krankgeschriebenen Arbeitnehmers durch Detektive hätte wohl andere Ergebnisse vor Gericht erbracht. Tatsächlich wäre durch eine 3-tägige Observation des Kranken ein exakter Nachweis bezogen auf Art und Umfang der Nebentätigkeit während der Arbeitsunfähigkeit möglich gewesen, sofern der Kranke tatsächlich während der Krankenscheins nebenbei gearbeitet hätte, wovon nicht nur der Arbeitgeber überzeugt war. Allein die Tatsache, dass der Mann in voller Arbeitsmontur an der Baustelle war, sprach Bände, aber es wurde eben nicht beobachtet, dass er dort schwarz gearbeitet hat.

Folglich sollte Sie in einem solchen Fall nicht dazu übergehen, selber kurz tätig werden zu wollen. Das Ergebnis sehen Sie an dem Urteil. Besser ist es, Detektive mit der Beobachtung zu betrauen, die professionell die notwendigen Beweise erbringen. Ein Detektiv hätte dringend davon abgeraten, nur wegen der reinen Anwesenheit des Kranken an der Baustelle eine fristlose Kündigung auszusprechen. Vielmehr hätte ein Detektiv aus seiner Berufserfahrung heraus geraten, hier eine mehrtägige Dokumentation des Fehlverhaltens vorzunehmen. Im Erfolgsfall hätte die Kündigung ausgesprochen werden können und darüber hinaus hätten die Detektivkosten vom überführten Arbeitnehmer übernommen werden müssen. Dazu finden Sie auf dieser Seite Urteile, zum Beispiel dieses. Lassen Sie sich im Zweifel von einem Privatdetektiv beraten, bevor Sie in hektische Betriebsamkeit verfallen, die Ihnen nur schadet. Es zahlt sich in der Regel aus, mit Profis zusammen zu arbeiten.

Vorsicht Falle: Heiratsschwindler im Internet

Es gibt sie zu Hauf: Partnerbörsen im Internet. Viele Menschen suchen dort im Internet nach dem passenden Partner. Man knüpft nette Kontakte und hofft, dass auch DER Richtige dabei ist. Unglücklicherweise aber tummeln sich auch dubiose Personen in der Anonymität dieser Internet-Partnerbörsen. Personen, die mit Gefühlen spielen und tatsächlich nur eines im Sinn haben: Das Geld ihres Gegenüber. Heiratsschwindler im Internet oder Romance Scammer, wie die Betrüger heute genannt werden.

Masche der Heiratsschwindler im Internet


Die Masche der Betrüger ist stets ähnlich. Zunächst erschleicht man das Vertrauen mit netten E-Mails, wundervollen Worten und langen Chats, dann kommt die unerwartete Notsituation oder die einmalige Geschäftsgelegenheit. Aber unglücklicherweise hat der Betrüger gerade kein Geld. Er fragt oft gar nicht danach, sondern schildert die Situation, wegen der er das Geld gerade jetzt braucht. Und nicht selten kommt dann der entscheidende Satz von den ahnungslosen Frauen am anderen Ende des Chats: Vielleicht kann ich dir helfen. Dann aber sind Sie schon in der Falle, denn nichts anderes wollte der Heiratsschwindler. Sie bieten das Geld von sich aus an. Und der Schwindler wird zögernd annehmen. Bieten die Opfer der Heiratsschwindler das Geld nicht aus eigenen Stücken an, dann wird die vorgebliche Notlage noch größer und die Bitte um Hilfe wird doch ausgesprochen und die Bitten werden immer drängender. Das Opfer zahlt und sieht das Geld nie wieder. Im Gegenteil, manchmal bittet der Schwindler sogar wegen unvorhergesehener Umstände um eine weitere Zahlung.

Beispiele von Heiratsschwindel im Internet


Zwei Beispiele aus unserer Detektiv-Praxis im Zusammenhang mit Heiratsschwindel über Partnerbörsen im Internet. In einem Fall hatte es das Opfer mit einem Heiratsschwindler angeblich aus England zu tun. Nach eigenen Angaben kam der laut Foto in der Partnerbörse doch so umwerfend aussehende Mann aus Liverpool in England. Schnell steckte er nach einigen Mails und Chats in Schwierigkeiten, die er natürlich nicht selber zu verantworten hatte. Scheidung, der Kampf um das Sorgerecht für die kleine Tochter und eine furchtbare Ex-Frau, die ihn finanziell aussaugt. Und dann ging auch noch das Auto endgültig kaputt. Nur - ohne Auto konnte er nicht zur Arbeit. Und wenn er nicht arbeiten gehen würde, dann könne er seinen finanziellen Verpflichtungen für die Ex-Frau nicht nachkommen. Das aber würde bedeuten, dass er vielleicht das Sorgerecht für seine Tochter verlieren könnte und dann gäbe es für ihn keine Zukunft mehr. Ein furchtbares Dilemma. Kurzfristig würde Geld benötigt - wirklich nur kurzfristig, denn schon in wenigen Wochen könne es zurückgezahlt werden. Mit Zinsen versteht sich. Ach ja, und weil es schnell gehen muss, sollte man keine Banküberweisung vornehmen. Banken seien Verbrecher und würden so eine Überweisung über Tage in den eigenen Reihen behalten und außerdem sei das Konto von seiner Frau gepfändet worden. Die einfache Lösung: Bitte schicke das Geld einfach in bar per Western Union. Das sei eine seriöse Firma und das Geld ist weltweit binnen weniger Stunden vor Ort. Und damit es noch schneller geht, solle das Geld bitte direkt an die Verkäuferfirma des neuen Autos geschickt werden. Die wiederum säße in Afrika und würde die Autos als Reimport viel billiger verkaufen als alle englischen Firmen. Das Ende vom Lied: Nach der teuren Geldüberweisung von 9.000 Euro per Western Union hörte das Opfer nie wieder etwas von dem angeblichen Verehrer. Das Geld war auf Nimmerwiedersehen verschwunden und konnte komplett abgeschrieben werden und der Heiratsschwindler vom Erdboden verschwunden. Die Wahrheit hinter dem Phantom - es war ein Heiratsschwindler aus Ghana, der sich nur als gutaussehender Engländer ausgegeben hat.

Der zweite Fall von Heiratsschwindel mit ähnlichem Strickmuster. Der smarte Geschäftsmann kam angeblich aus Vancouver in Kanada. Als internationaler IT-Programmierer arbeitete er selbständig für Firmen in aller Welt. Sein Foto war hinreißend, das Haus auf dem Bild noch schöner und überhaupt sei Vancouver die schönste Stadt der Welt. Nur leider habe er keine Frau. Er habe mit kanadischen Frauen schlechte Erfahrungen gemacht; sie seien einfach zu oberflächlich. Er wünsche sich eine deutsche Frau, die dann zu ihm nach Kanada übersiedeln solle. Dann kam der Tag, an dem er nach China reisen musste, da eines seiner Programme nicht ordentlich laufen würde und er unbedingt vor Ort alles richten müsse, da er ansonsten den wichtigen Kunden verlieren würde und auch noch Schadenersatz zahlen müsse. Der Aufenthalt in China dauerte dann länger als erwartet, die Probleme waren größer als gedacht. Täglich meldete er sich per E-Mail, aber eines Tages stand ihm das Wasser bis zum Hals. Er hatte kein Geld mehr vor Ort, seine Kreditkarte war gestohlen und er war mitten im Nirgendwo gestrandet. Er brauchte Hilfe und das ganz dringend. 8000 Euro würden schon reichen, um alle Rechnungen zu bezahlen und auch den Rückflug zu ordern. Geliehen natürlich und das nur für kurze Zeit, da er bei der Rückkehr nach Kanada alles sofort erstatten könne. Nur schnell müsse es jetzt gehen. Daher kam die Bitte in dringlichstem Tonfall, man möge das Geld per Western Union schicken. Die Dame des Herzens wurde selbst dann nicht stutzig, als das Geld gar nicht nach China, sondern nach Ghana geschickt werden sollte, denn auch dafür gab es eine plausible Begründung. Ja, sagte sie, sie könne das Geld auftreiben, wenn sie ihr Konto überziehen würde, was sie dann tat. Sie transferierte das Geld noch am gleichen Tag per Western Union und wartete dann auf die Rückmeldung. Nur - die kam nicht. Nie wieder hörte sie etwas von Ihrem Verehrer. Das Geld war weg, der Traum vom Leben in Kanada zerplatzt und die Aussicht auf eine rosige gemeinsame Zukunft endgültig dahin. Der Begriff Heiratsschwindler Ghana ist durch Vorgehensweisen wie diese in aller Munde.

Diese Beispiele aus der Detektivpraxis sollen auch Sie vor den Gefahren warnen, die in Partnerbörsen im Internet lauern. Zahlen Sie niemals Geld, schon gar nicht per Barüberweisung mittels Western Union. Sie werden nicht nur enttäuscht, sie sehen Ihr Geld nie wieder von dem Heiratsschwindler aus Ghana. Natürlich sind Betrüger die Ausnahme bei Paarbörsen, aber es gibt sie leider immer wieder. Haben Sie jemanden über eine Partnerbörse kennen gelernt und sind im Zweifel, ob Sie es wirklich mit einer seriösen Person oder aber einem Romance Scammer zu tun haben? Rufen Sie rechtzeitig einen Detektiv an und lassen sich beraten, wie man Gewissheit über die Person erlangen kann. Vertrauen ist gut, aber hier ist Kontrolle sicher besser. Wir verfügen über fundierte Erfahrungen in der Überprüfung von Personen dieser Art, auch wenn die Überprüfung in England erfolgen muss, denn oft geben die Heiratsschwindler vor, in London ansässig zu sein. In Wirklichkeit sind sie in Afrika und praktizieren dort iden Heiratsschwindel online.  Ihr direkter Sofortkontakt für eine Beratung mit einem Privatdetektiv: 0800-DETEKTIV (0800-33 83 584).

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