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Quelle: WikiPedia

Aus der Rechtsprechung: Vorgetäuschte Krankheit führt zur Kündigung

Ein seit 20 Jahren in einem Metallbauunternehmen beschäftigter Schweißer, der mehrere unterhaltsberechtigte Kinder hatte, wurde von seinem Arbeitgeber zu Recht fristlos entlassen, nachdem er die Bereitschaft zur Schwarzarbeit während des Krankenstandes bekundet hatte.


Was war geschehen? Nachdem dem Schweißer von seinem Arbeitgeber betriebsbedingt gekündigt werden musste, stieg sein Krankenstand während der nun laufenden Kündigungsfrist deutlich an. Der Arbeitgeber beschloss daher, eine Detektei einzuschalten, um das Verhalten des vorgeblich Kranken zu überprüfen. Im Zuge der Ermittlungen rief ein Privatdetektiv unter einer Legende bei dem vorgeblich Kranken an und erklärte, jemanden für Innenausbautätigkeiten zu suchen. Dieser müsse bei dem Job Wände einreißen, und Maurer- sowie Malerarbeiten erledigen. Der Kranke hatte dann dem Privatdetektiv geantwortet,  er könne Maurerarbeiten erledigen und habe auch mit Malerarbeiten kein Problem. Der Kranke erkundigte sich dann, was er denn bezahlt bekommen würde und sagte dann, er könne sofort mit  der Arbeit beginnen. Der Privatdetektiv erkundigte sich, wie es denn sein könne, dass der Kranke sofort beginnen könne, ob er denn arbeitslos sei oder so was. Darauf erklärte der Schweißer, er sei momentan krank  und stünde deshalb sofort für den Job zur Verfügung. Ohne Aufforderung gab er dem Privatdetektiv seine private Mobilnummer  und sagte, wenn man niemanden fände, dann solle man unbedingt beim ihm anrufen.  Sein Arbeitgeber kündigte aus diesem Grund das Arbeitsverhältnis fristlos mit der Begründung der vorgetäuschten Arbeitsunfähigkeit. Der Schweißer erhob Kündigungsschutzklage, der das Arbeitsgericht in erster Instanz zunächst stattgegeben hatte.


Die dann gegen dieses erstinstanzliche Urteil gerichtete Berufung des Arbeitgebers war schließlich vor dem LAG erfolgreich. Nachdem das LAG den ermittelnden Privatdetektiv als Zeugen angehört hatte, wurde die Kündigungsschutzklage abgewiesen mit der Begründung, dass  als Ergebnis der Beweisaufnahme feststehe, dass der gekündigte Schweißer dem Privatdetektiv seine Arbeitsleistung auch für schwere körperliche Arbeiten im Innenausbau offeriert hatte. Damit stehe fest, dass er seine Arbeitsunfähigkeit nur vorgetäuscht hatte. Eine solche Handlung könne auch ohne vorherige Abmahnung eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen, selbst wenn der Mitarbeiter mit dem Vortäuschen der Krankheit  keine Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber erschlichen habe, da  die sechs Wochen der gesetzlichen Entgeltfortzahlung schon verstrichen waren.  Letztlich habe er seinem Arbeitgeber seine Arbeitsleistung vorenthalten. Tatsächlich erschüttere schon die angekündigte Bereitschaft zur Arbeit während eines Krankenscheins und nicht erst das tatsächliche Durchführen von Arbeiten den Beweiswert eines Krankenscheins.


Aufgrund des Urteils des Hessischen Landesarbeitsgerichts kann das Vortäuschen einer Arbeitsunfähigkeit und damit das Vorenthalten der laut Arbeitsvertrag geschuldeten Arbeitsleistung eine erhebliche, schuldhafte Vertragspflichtverletzung darstellen, die eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund rechtfertigt. Mit einem solchen Verhalten verletzt der Arbeitnehmer nämlich nicht nur die von ihm geschuldete Hauptleistungspflicht, sondern auch die für das Arbeitsverhältnis erforderliche Vertrauensbasis zwischen den Vertragsparteien, da er seinen Arbeitgeber täusche. Die Richter waren der Auffassung, dass es für jeden Arbeitnehmer leicht erkennbar sei, dass der Arbeitgeber das Vorenthalten der arbeitsvertraglich geschuldeten Arbeitsleistung wegen des Simulierens einer Arbeitsunfähigkeit als eine so gravierende Vertragsverletzung auffassen muss, dass er ohne vorherige Abmahnung das Arbeitsverhältnis beenden werde. Die Vortäuschung der Arbeitsunfähigkeit sei ein unredliches Verhalten des Arbeitnehmers, welches ganz unabhängig davon, ob die Arbeitsunfähigkeit zu einer finanziellen Belastung des Arbeitgebers mit Entgeltfortzahlungskosten führt oder nicht, die Vertrauensgrundlage für die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses zerstöre. Daran ändere auch ein schon lange andauerndes  Arbeitsverhältnis und eine bestehenden Unterhaltspflicht nichts, denn die betrieblichen Interessen an der sofortigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses wiegen schwerer. Der Arbeitgeber muss nämlich dabei beachten, wie sich ein solches Verhalten auf jenes der anderen Arbeitnehmer des Betriebs auswirke, wenn der Arbeitgeber keine Kündigung ausspreche. Auch ein einmaliger Fall einer vorgetäuschten Arbeitsunfähigkeit kann daher eine Kündigung rechtfertigen. 


Landesarbeitsgericht Hessen AZ 6 Sa 1593/08

Abhörgeräte aufspüren

Was früher nach Fiktion ala James Bond klang, ist heute längst Realität. Das Thema Abhören ist eine Alltagserscheinung geworden. Waren zu Zeiten des Kalten Krieges Nachrichtendienste wie die Stasi oder der KGB für Abhöraktionen in Westeuropa verantwortlich, so sind es heute nicht nur fremde Nachrichtendienste, die Industriespionage betreiben, sondern immer häufiger Firmen, die sich illegal Informationen über die Konkurrenz verschaffen wollen, sowie Privatpersonen, die mehr wissen wollen, als sie sollten. Warum ist das so? Weil es so unsäglich einfach geworden ist, sich Abhörgeräte und Abhörtechnik zu beschaffen, diese zu bedienen und einzusetzen. Und weil die Abhörgeräte so extrem leistungsfähig geworden sind, wie sie günstig zu erhalten sind, manchmal schon für wenige Euro bei Internetauktionen.

Abhörgeräte sind kaum noch zu sehen


Da die Abhörgeräte so klein geworden sind, dass sie manchmal kaum noch zu sehen sind, ist die Thematik Abhörgeräte aufspüren weit schwieriger als noch vor 25 Jahren. Leistungsstarke Profigeräte sind dermaßen gut getarnt, dass sie nur noch von speziell ausgebildeten Experten erkannt und aufgespürt werden können. Die Abhörtechnik hat sich extrem weiterentwickelt, also muss es auch die Methodik um Abhörtechnik aufzuspüren. Mit einem einfachen Minispionfinder oder einem Abhörsuchgerät ist es da bei weitem nicht getan. Wer glaubt, er könne mit einfachsten Geräten, die im Handel als wahre Wunderdinge gepriesen werden, letztlich aber nichts taugen, irrt gewaltig.  Mit einem einfachen Gerät kommen Sie nicht weit. Die Werbeversprechen der Händler sind großspurig, genau wie die Artikelbezeichnungen der Geräte wie zum Beispiel Minisender Aufspürgerät, Wanzen Finder für Ihre Abhörsicherheit,  Minispion Detector mit Rauschgenerator,  Wanzen-Finder zum hörbar machen der Audiosignale,  Kamera Detektor der angeblich alle versteckten Kameras, egal ob Kabel oder Funk, findet,   Mobiler Funkkamera-Videoscanner und Detektor, Minispion Detector - der Funk Mini-Sender und Kameraobjektive finden soll, Infrarot Thermometer mit digitaler Anzeige - für erhöhte Abhörsicherheit, Handy Detector zum Aufspüren von UMTS, 3G, Peilsendern, GSM und mehr, Detector und Linsenfinder zur Ortung versteckter Kameras - alles das sind wohlklingende Bezeichnungen und wunderbare Versprechen. Aber einerseits ist es so, dass Ihnen selbst alle vorher genannten Geräte zusammen nicht die nötige Sicherheit geben, die Sie bei der Lauschabwehr brauchen, denn mittels dieser Geräte kann ein Fachmann (und eben nur ein solcher!) nur einen Teil möglicher Abhörgeräte. Um aber alle möglichen Abhörgeräte aufspüren zu können, brauchen Sie weit mehr Technik und eine spezielle Ausbildung.

Technik zum Aufspüren von Abhörgeräten


Die Grundausstattung zum Aufspüren von Abhörgeräten besteht aus Geräten der zuvor genannten Kategorie sowie weit mehr Geräten wie z.B. Digitalmultimeter, Oszilloskope, Time-Domain-Reflectometer, LAN-Tester, Geräte zur Untersuchung der Ausbreitung von Schwallwellen in der Bausubstanz, Non-Linear-Junction-Detektoren Thermografiegeräte, Infrarotgeräte,  Metalldetektoren, Endoskopkameras,  Spectrum Analyzer, GSM Detektoren, Multiscanner und vor allen Dingen mobile Röntgentechnik, denn nur durch das Röntgen gefährdeter Gegenstände, die ansonsten nicht zerstörungsfrei untersucht werden könnten, erhält man die nötige Sicherheit.

Aus diesen Ausführungen entnehmen Sie, dass Abhörgeräte aufspüren keine Sache für Laien ist, sondern nur für Profis. Profis wie Sie sie bei unserer Detektei erwarten dürfen, wenn es darum geht, Abhörtechnik zu orten. Rufen Sie von einem sicheren Telefon aus an und lassen sich unverbindlich beraten unter 0800-DETEKTIV (0800-33 83 584)


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