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] ist eine stadt an der harzes in damenstiftes. quedlinburgs architektonisches erbe steht seit 1994 auf der weltkulturerbes und macht die stadt zu einem der größten flächendenkmale in deutschland. in der historischen kopfsteingepflasterten straßen, verwinkelten gassen und kleinen plätzen befinden sich 1200 fachwerkhäuser aus sechs jahrhunderten. am markt liegt das renaissance-rathaus mit der roland-statue, südlich davon der schlossberg mit der romanischen stiftskirche und dem domschatz als zeugnisse des quedlinburger damenstiftes. auch der münzenberg mit der romanischen klosterkirche st. marien und im tal dazwischen die romanische st. wiperti, der sich anschließende abteigarten und der brühl-park gehören zum weltkulturerbe.



Quelle: WikiPedia

Fallstudie:Verstoß gegen Wettbewerbsverbot aufgeklärt

Ein Unternehmen aus dem Raum Frankfurt hatte den Verdacht, dass ein ehemaliger Mitarbeiter, der aufgrund seiner Schlüsselposition ein vertragliches Wettbewerbsverbot hatte, dennoch in Konkurrenz zu dem Auftraggeber tätig wird.

Die mehrtätige verdeckte Überwachung des Mitarbeiters durch Detektive ergab, dass dieser unter dem Namen seiner Lebensgefährtin bereits ein neues Unternehmen gegründet hatte, das in direktem Wettbewerb zu dem Auftraggeber stand. Durch die Beobachtung ließ sich eindeutig nachweisen, dass das vertraglich geforderte und geschuldete Wettbewerbsverbot nicht eingehalten wurde, so dass der Auftraggeber gerichtliche Schritte einleiten konnte. In einem solchen Fall hat üblicherweise der überführte Mitarbeiter die angefallenen Detektivkosten zu erstatten, wie eine Vielzahl von Urteilen zur Erstattung von Detektivkosten aussagt. Wenn auch Sie mit der Problematik konfrontiert sind, dass ein ehemaliger Arbeitnehmer sich einem bestehenden Wettbewerbsverbot durch derartige Tricks zu entziehen versucht, sollten Sie mit einem Detektiv unseres Hauses Kontakt aufnehmen. Rufen Sie an unter 0800-DETEKTIV (0800-33 83 584).

Urteil: Beauftragung von Detektiven sachgerecht

Hat eine Versicherung den Verdacht, dass man sie  hintergehen will, so kann sie ein Detektivbüro zur Aufklärung einschalten. Wird durch die Ermittlungen der Verdacht erhärtet und bestätigt, dann muss der Versicherungsbetrüger der Versicherung die Detektivkosten ersetzen.


Im Mittelpunkt des Falles stand der Betreiber eines Reisebüros. Das Reisebüro hatte die Berechtigung, im Rahmen des üblichen Geschäftsbetriebes Versicherungen zum Reiserücktritt an die Kunden zu vermitteln.  2006  wurde dann die Stornierung einer Reise bei der Versicherung, mit der das Reisebüro in Geschäftsbeziehung stand, gemeldet. Dabei wurden Stornierungskosten in Höhe von 3407 Euro angemeldet. Der Haken: Die Reise war nie gebucht worden.


Aufgrund von Ungereimtheiten in der eingereichten Schadenanzeige wurde bei dem Reisebüro nachgefragt. Dort konnten diese Ungereimtheiten allerdings auch nicht schlüssig erklärt werden. Daher wurde durch die Versicherung ein Detektivbüro eingeschaltet, um der Sache auf den Grund zu gehen.


Die Ermittlungen der Detektei erbrachten erstaunliche Ergebnisse. Einerseits gab es den Reiseveranstalter gar nicht. Bei dem Reiseveranstalter handelte es sich um einen Betrieb, der früher dem Vater der Versicherungsnehmerin zugehörig, allerdings längst abgemeldet war. Eine Reisebuchung in den vorgeblich gebuchten Hotels war gleichfalls nicht vorhanden. Hinzu kam, dass der Gatte der vorgeblichen Reisekundin, der laut Buchung mitreisen sollte,  zur fraglichen Reisezeit gar keinen Urlaub gehabt hätte. Daraufhin wurde durch die Versicherung eine Strafanzeige erstattete, aufgrund derer die Inhaberin des Reisebüros rechtskräftig wegen versuchten Betruges verurteilt wurde.


Die Betrügerin weigerte sich dann aber, die Kosten für die Detektivarbeit zu erstatten. Diese Kosten seien nämlich gar nicht nötig gewesen denn es hätte genügt, die Regulierung des "Schadens" einfach abzulehnen. Darüber hinaus hätte eine Strafanzeige genügt, denn dann wären die Behörden aktiv geworden und hätten kostenfrei für die Versicherung ermittelt. Die betrogene Versicherung habe sich aber angemaßt, selbst Ermittlungsarbeit leisten zu wollen und müsse daher auch die Kosten dafür tragen.


Das Amtsgericht München gab der Versicherung unumwunden Recht: Dass jemand, den man betrügen wolle, sich darum kümmern dürfe, den Betrug abzuwehren, verstehe sich von selbst heißt es im Urteil des Gerichts. Die wirtschaftlichen Interessen des Betrügers muss das Opfer nicht berücksichtigen. Das Betrugsopfer ist berechtigt, alle Aufwendungen vorzunehmen, die es zur Abwehr des Betruges für erforderlich hält. Die Beauftragung einer Detektei sei bei dem Verdacht auf Versicherungsbetrug immer sachgerecht. Die Detektivrechnung ist daher in voller Höhe von der Betrügerin zu erstatten.


Amtsgericht München, Urteil vom 24.3.2009 , Aktenzeichen 155 C 29902/08


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