Ihre Detektei – Detektive ermitteln Zuverlässiger Detektiv – 0800detektiv.de<br />


0800-Detektiv – Rudolstadt ist Einsatzort

Gerne sind wir für Sie bundesweit tätig und kontaktierbar. Sie erreichen einen Detektiv für Rudolstadt für eine diskrete Sofortberatung unter der kostenfreien Detektiv-Hotline 0800-DETEKTIV (0800-33 83 584). Merken Sie sich einfach die kostenlose Vorwahl 0800 und tippen dann auf der Tastatur Ihres Telefons die Buchstaben DETEKTIV, so als würden Sie eine SMS schreiben. Unsere Detektive sind zeitnah für Sie in ganz Deutschland einsatzbereit.

Privatdetektiv für Rudolstadt gesucht? Wir helfen Ihnen weiter.

thumb|die heidecksburg in rudolstadt rudolstadt ist eine anker-steinbaukästen der firma richter und seine volkstedt). von 1599 bis 1920 war sie die hauptstadt von schwarzburg-rudolstadt.



Quelle: WikiPedia

Arbeitnehmerüberwachung

Jeder Arbeitgeber hat ein fundamentales Interesse daran, dass seine Arbeitnehmer die ihnen zugedachte Tätigkeit auftragsgemäß erledigen. Deshalb hat ein Arbeitgeber auch das Recht, eine Kontrollfunktion bezogen auf die Arbeitsleistung und eine vielleicht missbräuchliche Fremdnutzung des Firmenmaterials, von Werkzeugen oder Maschinen vorzunehmen. Dabei kann es sich auch um eine  Arbeitnehmerüberwachung handeln, die gleichfalls als  Personalüberwachung bezeichnet wird.

Um Missbrauch der Kontrolle zu vermeiden, hat der Gesetzgeber Grenzen bei der Überwachung von Arbeitnehmern gesetzt, die vom allgemeinen Persönlichkeitsrecht bestimmt werden. Die Arbeitnehmerüberwachung  darf diese Persönlichkeitsrechte nicht beeinträchtigen. Aber die Rechtsprechung legt auch fest, dass die Arbeitnehmerüberwachung  nach einer Güterabwägung bezogen auf den konkreten Einzelfall grundsätzlich statthaft sein kann, wenn das berechtigte Interesse eines Arbeitgebers zum Beispiel in notwehrähnlichen Situationen überwiegen. Wird also ein Arbeitgeber hintergangen oder bestohlen, so ist eine Arbeitnehmerüberwachung angemessen.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Ansätze der Arbeitnehmerüberwachung. Bei Sabotageakten oder Diebstahl ist  eine verdeckte Videoüberwachung ein probates Mittel. Eine solche Videoüberwachung kann  dann praktiziert werden, wenn ein konkreter Tatverdacht hinsichtlich schwerer Verfehlungshandlungen oder Straftatbeständen gegen den Arbeitgeber vorliegt, wie das Bundesarbeitsgericht Erfurt, 2 AZR 51/02, entschieden hat.

Zur Einschränkung von Personaldiebstählen gibt es darüber hinaus  Taschenkontrollen, die unsere Privatdetektei für Sie sporadisch durchführen kann. Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts Erfurt 2 AZR 923/98, sind derartige Taschenkontrollen ein zulässiges Kontrollinstrument in der Mitarbeiterüberwachung.

Auch die Kontrolle von Computern ist in einem eingeschränkten Rahmen statthaft und zwar nicht nur dann, wenn die Internet-Privatnutzung  ausdrücklich untersagt worden ist. Weitere Instrumente der Arbeitnehmerüberwachung sind die  verdeckte Observation durch Privatdetektive zum Beispiel bei Diebstahlsverdacht,  Lohnfortzahlungsmissbrauch durch einen erschlichenen Krankenschein oder betrügerische  Arbeitszeiterfassung besonders von Außendienstmitarbeitern.

Im Zuge einer Arbeitnehmerüberwachung  gibt es auch die Möglichkeit der Einschleusung eines verdeckten Ermittlers in den Betriebsablauf. Die Überwachungsfunktion ist im Zuge der Einschleusung eines verdeckt ermittelnden Detektivs auch deshalb interessant, weil mitunter wertvolle Nebenerkenntnisse erlangt werden können.

Wenn auch in Ihrem Unternehmen triftige Gründe für eine  Arbeitnehmerüberwachung sprechen, dann kontaktieren Sie bitte  einen Detektiv unter der Rufnummer 0800-DETEKTIV (0800-33 83 584).

Aus der Rechtsprechung: Überführter Blaumacher muss Detektivkosten ersetzen

Jede Firma kann von ihren Arbeitnehmern die Kosten für die Einschaltung einer Detektei zurück fordern, wenn die Ermittlung der Detektei zur Überprüfung einer arbeitsvertragswidrigen Aktivität des Arbeitnehmers notwendig war und der Arbeitnehmer sich als Blaumacher herausstellte, der während des Krankenscheins anderweitig aktiv war. Dieses Urteil fällte das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz in Mainz in zweiter Instanz und bestätigte damit die Rechtsprechung des Arbeitsgerichts Ludwigshafen aus der ersten Instanz.


Im zu verhandelnden Rechtsstreit hatte sich ein Brief- und Zeitungszusteller  krankschreiben lassen. Zur Überbrückung  der Dauer des Krankenscheins  betraute seine Firma die Frau des vorgeblichen Kranken als dessen Vertreterin mit der in der Nacht notwendigen Austragetätigkeit. Dabei  half der Kranke seiner eigenen Frau  bei dieser Tätigkeit. Weil er von einer dritten Person gesehen wurde, die den Arbeitgeber darüber informierte, schaltete dieser zur Beweissicherung eine Privatdetektei mit der Observation des kranken Mitarbeiters in den folgenden Nächten. Dabei bestätigte sich der Verdacht und der vorgeblich Kranke konnte tatsächlich von den Detektiven dabei beobachtet werden, wie er seiner Frau half.  Der Arbeitgeber reagierte naturgemäß verärgert und forderte auch die Kosten für den Detektiveinsatz von dem angeblich Kranken zurück.


Das OLG begründete die Verurteilung des angeblich Kranken zur Zahlung von Schadensersatz damit, dass dieser seine arbeitsvertraglichen Pflichten vorsätzlich verletzt habe, da er seine Arbeitsunfähigkeit mindestens während der Zeit, in der er von dem Detektivbüro überwacht wurde, simuliert und seinen Arbeitgeber dadurch veranlasst habe, seine Ehefrau an seiner Stelle als Aushilfskraft einzustellen und natürlich auch zu bezahlen. In Wirklichkeit sei er aber gar nicht arbeitsunfähig krank gewesen. Mindestens in den beiden Nächten, während derer er durch die Privatdetektive observiert wurde, hat er nämlich genau jene Tätigkeiten erbracht, die er auch gemäß Arbeitsvertrag hätte erbringen müssen.


Der angeblich Kranke wollte sich mit der Ausrede verteidigen,  ihm sei aus ärztlicher Sicht nur eine vollschichtige Arbeitstätigkeit untersagt worden. Die wenigen Arbeitsstunden, die er leistete, um seiner Frau zu helfen, wären ihm trotz seiner Erkrankung durchaus möglich gewesen. Die Richter sahen das gänzlich anders. Insbesondere verlangte das Gericht für diese Ausrede  die Darlegungs- und Beweislast durch den Arbeitnehmer, der dieser aber nicht gerecht geworden sei. Üblicherweise wird mit einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nämlich bescheinigt, dass ein Arbeitnehmer die arbeitsvertraglich geschuldete Arbeit aus Gründen der Krankheit generell nicht ausführen kann. Das von dem Arbeitnehmer im Prozessverlauf  vorgelegte Attest des Arztes gab keine Erklärung für eine ausnahmsweise bestehende tägliche Arbeitsfähigkeit von zwei Stunden bei genereller Arbeitsunfähigkeit ab.


Der Arbeitnehmer muss nun alle Kosten ersetzen, die eine vernünftige, wirtschaftlich denkende Person nach den Umständen des Falles zur Beseitigung der Störung beziehungsweise zur Schadensverhütung nicht nur als zweckmäßig, sondern als erforderlich ergriffen hätte. Dazu gehören im vorliegenden Fall selbstredend auch die Kosten für den Detektiveinsatz.


Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz,  Urteil vom 20.08.2008, Aktenzeichen 7 Sa 197/08.


Auf dieser Detailseite finden Sie Informationen und Fallbeispiele, die zu den Begriffen Detektiv Rudolstadt, Privatdetektiv Rudolstadt, Privatermittler Rudolstadt, Dedektiv Rudolstadt passen und unter denen diese Seite schon gesucht wurde.
Kostenfreie Beratung unter 0800-DETEKTIV (0800-33 83 584).