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zarrentin am schaalsee (bis 2004: zarrentin) ist eine stadt im amtes zarrentin, dem vier weitere gemeinden angehören.



Quelle: WikiPedia

Aus der Rechtsprechung: Vorgetäuschte Krankheit führt zur Kündigung

Ein seit 20 Jahren in einem Metallbauunternehmen beschäftigter Schweißer, der mehrere unterhaltsberechtigte Kinder hatte, wurde von seinem Arbeitgeber zu Recht fristlos entlassen, nachdem er die Bereitschaft zur Schwarzarbeit während des Krankenstandes bekundet hatte.


Was war geschehen? Nachdem dem Schweißer von seinem Arbeitgeber betriebsbedingt gekündigt werden musste, stieg sein Krankenstand während der nun laufenden Kündigungsfrist deutlich an. Der Arbeitgeber beschloss daher, eine Detektei einzuschalten, um das Verhalten des vorgeblich Kranken zu überprüfen. Im Zuge der Ermittlungen rief ein Privatdetektiv unter einer Legende bei dem vorgeblich Kranken an und erklärte, jemanden für Innenausbautätigkeiten zu suchen. Dieser müsse bei dem Job Wände einreißen, und Maurer- sowie Malerarbeiten erledigen. Der Kranke hatte dann dem Privatdetektiv geantwortet,  er könne Maurerarbeiten erledigen und habe auch mit Malerarbeiten kein Problem. Der Kranke erkundigte sich dann, was er denn bezahlt bekommen würde und sagte dann, er könne sofort mit  der Arbeit beginnen. Der Privatdetektiv erkundigte sich, wie es denn sein könne, dass der Kranke sofort beginnen könne, ob er denn arbeitslos sei oder so was. Darauf erklärte der Schweißer, er sei momentan krank  und stünde deshalb sofort für den Job zur Verfügung. Ohne Aufforderung gab er dem Privatdetektiv seine private Mobilnummer  und sagte, wenn man niemanden fände, dann solle man unbedingt beim ihm anrufen.  Sein Arbeitgeber kündigte aus diesem Grund das Arbeitsverhältnis fristlos mit der Begründung der vorgetäuschten Arbeitsunfähigkeit. Der Schweißer erhob Kündigungsschutzklage, der das Arbeitsgericht in erster Instanz zunächst stattgegeben hatte.


Die dann gegen dieses erstinstanzliche Urteil gerichtete Berufung des Arbeitgebers war schließlich vor dem LAG erfolgreich. Nachdem das LAG den ermittelnden Privatdetektiv als Zeugen angehört hatte, wurde die Kündigungsschutzklage abgewiesen mit der Begründung, dass  als Ergebnis der Beweisaufnahme feststehe, dass der gekündigte Schweißer dem Privatdetektiv seine Arbeitsleistung auch für schwere körperliche Arbeiten im Innenausbau offeriert hatte. Damit stehe fest, dass er seine Arbeitsunfähigkeit nur vorgetäuscht hatte. Eine solche Handlung könne auch ohne vorherige Abmahnung eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen, selbst wenn der Mitarbeiter mit dem Vortäuschen der Krankheit  keine Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber erschlichen habe, da  die sechs Wochen der gesetzlichen Entgeltfortzahlung schon verstrichen waren.  Letztlich habe er seinem Arbeitgeber seine Arbeitsleistung vorenthalten. Tatsächlich erschüttere schon die angekündigte Bereitschaft zur Arbeit während eines Krankenscheins und nicht erst das tatsächliche Durchführen von Arbeiten den Beweiswert eines Krankenscheins.


Aufgrund des Urteils des Hessischen Landesarbeitsgerichts kann das Vortäuschen einer Arbeitsunfähigkeit und damit das Vorenthalten der laut Arbeitsvertrag geschuldeten Arbeitsleistung eine erhebliche, schuldhafte Vertragspflichtverletzung darstellen, die eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund rechtfertigt. Mit einem solchen Verhalten verletzt der Arbeitnehmer nämlich nicht nur die von ihm geschuldete Hauptleistungspflicht, sondern auch die für das Arbeitsverhältnis erforderliche Vertrauensbasis zwischen den Vertragsparteien, da er seinen Arbeitgeber täusche. Die Richter waren der Auffassung, dass es für jeden Arbeitnehmer leicht erkennbar sei, dass der Arbeitgeber das Vorenthalten der arbeitsvertraglich geschuldeten Arbeitsleistung wegen des Simulierens einer Arbeitsunfähigkeit als eine so gravierende Vertragsverletzung auffassen muss, dass er ohne vorherige Abmahnung das Arbeitsverhältnis beenden werde. Die Vortäuschung der Arbeitsunfähigkeit sei ein unredliches Verhalten des Arbeitnehmers, welches ganz unabhängig davon, ob die Arbeitsunfähigkeit zu einer finanziellen Belastung des Arbeitgebers mit Entgeltfortzahlungskosten führt oder nicht, die Vertrauensgrundlage für die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses zerstöre. Daran ändere auch ein schon lange andauerndes  Arbeitsverhältnis und eine bestehenden Unterhaltspflicht nichts, denn die betrieblichen Interessen an der sofortigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses wiegen schwerer. Der Arbeitgeber muss nämlich dabei beachten, wie sich ein solches Verhalten auf jenes der anderen Arbeitnehmer des Betriebs auswirke, wenn der Arbeitgeber keine Kündigung ausspreche. Auch ein einmaliger Fall einer vorgetäuschten Arbeitsunfähigkeit kann daher eine Kündigung rechtfertigen. 


Landesarbeitsgericht Hessen AZ 6 Sa 1593/08

Einsatzgebiet England

In der Zeit eines zusammenwachsenden Europas werden auch die Grenzen fließender. Daher verwundert es nicht, dass auch Ermittlungen zunehmend internationaleren Charakter haben können. Dazu gehören auch Recherchen, die von einer Detektei am Einsatzort England durchgeführt werden müssen. Neben privaten Einsätzen im Zusammenhang mit Ermittlungen zu Sorgerecht, Eheverfehlungen oder der Suche nach Personen in England gibt es natürlich eine Vielzahl von Einsatzvariationen, die in den betrieblichen Bereich hineinspielen.

Dazu zählen Wettbewerbsangelegenheiten oder auch arbeitsrechtliche Aufgaben. Ist der Außendienstmitarbeiter, der sich auf einer Geschäftsreise in England befindet, tatsächlich beruflich aktiv oder macht er sich mit einer Freundin eine schöne Zeit auf Firmenkosten? Diese und ähnliche Fragen sind von einer Detektei für Ermittlungen in England diskret aufzuklären und zu erhellen. Dabei sind die Einsätze von Detektiven in ganz England möglich und natürlich auch in Wales, Schottland und Nordirland, mithin also im gesamten Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland, dem United Kingdom.

Wenn auch Sie ein Problem haben, das sich in England abspielt, sollten Sie sich unverbindlich beraten lassen, welche Ermittlungswege offen stehen, um Ihre Fragen klären zu können. Dazu zählen inzwischen auch Ermittlungen im Zusammenhang mit dem in letzter Zeit immer häufiger auftretenden Problem des Heiratsschwindels angeblicher Engländer, die sich später als skrupellose Afrikaner erweisen, die arglosen Frauen in ganz Europa unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und nicht haltbaren Versprechen ihr Geld abschwatzen und sie auch emotional schwer verletzen. Die meisten dieser skrupellosen Betrüger und Schwindler operieren in gut organisierten Banden aus London.  Hier kann ein Detektiv in England schnell Licht ins Dunkel bringen und Sie vor Schaden bewahren. Unsere Detektive ermitteln zuverlässig für Sie in London und anderswo im United Kingdom .

Gerne berät und informiert Sie einer unserer Detektive diskret und unverbindlich, wenn es um die vielfältigen Aufgabengebiete einer Detektei am Einsatzort England geht. Sie erreichen einen Privatdetektiv ganz einfach unter der für Sie kostenfreien Hotline für Detektive 0800-DETEKTIV (0800-33 83 584)


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